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Den Kakibaum schneiden schnell und einfach erklärt

Im Handumdrehen zur perfekten Kaki-Krone

Den Kakibaum schneiden: Darum ist es nötig

Kakibäume sind grundsätzlich sehr pflegeleicht, was den Schnitt betrifft. Junge Bäume können jedoch schnell in die Höhe schießen und dadurch lange, unstabile Äste ausbilden. Zudem wird der Baum mit den Jahren immer dichter und ein Schnitt sorgt dafür, dass krankes oder totes Holz entfernt wird und mehr Licht und Luft ins Kroneninnere gelangen. Dadurch bleibt der Baum gesund und bildet aromatische Früchte aus. Ein regelmäßiger Schnitt sorgt also dafür, dass die Krone verzweigt, stabil und gesund ausgebildet wird.

Ein Kakibaum im Topf wird generell weniger stark geschnitten als im Freiland, denn ein Rückschnitt regt immer zu neuem Wachstum an. Im Topf wollen wir aber, dass der Baum nicht so schnell und kräftig wächst. Entferne daher nur sehr alte Zweige oder jene, die wirklich sehr ungünstig wachsen.

Wann den Kakibaum schneiden? Der perfekte Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für den Schnitt liegt nach dem Laubabwurf im Herbst oder im späten Winter, bzw. frühen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb. Die besten Monate liegen also im Oktober/November oder Februar/März. Wähle dafür ein frostfreies und trockenes Zeitfenster. Optimal ist ein milder und bedeckter Tag. Im Laufe des Jahres  kannst du bei Bedarf leichte Form- oder Auslichtungsschnitte durchführen.

Kakibaum schneiden: Das brauchst du

Um den Kakibaum zu schneiden, benötigst du nicht viel. Eine große Astschere oder kleine Säge ist für dickere Äste geeignet, eine scharfe Gartenschere reicht für kleinere Zweige. Achte darauf, dass das Schneidewerkzeug immer scharf und sauber ist.

Damit sich keine Krankheitserreger übertragen, ist es empfehlenswert, das Schneidewerkzeug nach der Arbeit mit Alkohol o.ä. zu desinfizieren.

So gehst du beim Kakibaum schneiden vor

Damit der Kakibaum eine kompakte Krone entwickelt, können beim Hauptschnitt im Frühjahr oder Herbst allzu lange Triebe um ein Drittel oder sogar bis zur Hälfte eingekürzt werden. Der Kakibaum ist schnittverträglich und treibt dann neu aus und verzweigt sich.

Hat sich der Baum nach einigen Jahren zu stark verzweigt, kannst du Äste herausnehmen, um die Krone luftiger zu machen. Suche dazu Äste aus, die ungünstig wachsen, zum Beispiel zurück ins Kroneninnere. Manchmal wachsen zwei Äste auch zu dicht bzw. parallel oder überkreuzen sich, sodass einer von diesen weichen kann. Entscheide dich immer zu Gunsten des kräftigeren Zweigs, wenn sonst nichts dagegen spricht. Solche Auslichtungsschnitte kannst du rund ums Jahr durchführen.

 

Kakibaum schneiden im Topf oder Kübel

Ein Kakibaum im Topf wird generell weniger stark geschnitten als im Freiland, denn ein Rückschnitt regt immer zu neuem Wachstum an. Im Topf wollen wir aber, dass der Baum nicht so schnell und kräftig wächst. Entferne daher nur sehr alte Zweige oder jene, die wirklich sehr ungünstig oder zu lang wachsen.

Extra-Tipp für Einsteiger

Wenn du unsicher bist, beginne mit einem vorsichtigen Auslichtungsschnitt. So gewöhnst du dich an den Umgang mit der Gartenschere und kannst Jahr für Jahr dazulernen. Dein Kakibaum dankt es dir mit kräftigem Wachstum und leckeren Früchten.

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