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Zuckerhutfichte gießen leicht gemacht: Mit diesen Tipps fühlt sich dein Bäumchen wohl bei dir!

Eine Frau gießt mit einer grünen Metallgießkanne eine Zuckerhutfichte im Topf.

Die Zuckerhutfichte ist ein wunderhübsches und pflegeleichtes Bäumchen. Achtest du darauf, deinem Bäumchen genügend Wasser zu geben, so belohnt es dich mit saftig grünen Nadeln und du hast Lange Freude an ihm. Wir erklären dir, wie du deine Zuckerhutfichte gießen solltest und was es zu beachten gibt.

Zuckerhutfichte gießen: Darauf kommt es an

Unsere Zuckerhutfichte mag grundsätzlich keine trockene Erde, daher ist es wichtig, sie regelmäßig und ausreichend zu gießen. Das ist vor allem wichtig, wenn es draußen warm und trocken ist oder die Zuckerhutfichte im Topf drinnen steht. Gieße das Bäumchen deshalb, sobald sich die oberste Erdschicht trocken anfühlt.

Wasser in the air: Die richtige Luftfeuchtigkeit

Die Zuckerhut- oder Zwergfichte mag nicht nur ein leicht feuchtes Substrat, sondern auch nicht zu trockene Luft. Wenn deine Zuckerhutfichte als Weihnachtsbäumchen drinnen steht, kann es daher hilfreich sein, sie regelmäßig mit kalkarmem Wasser zu besprühen. Eine gute Alternative ist, Wasserschalen in der Nähe des Bäumchens oder über der Heizung aufzustellen.

Stelle die Zwergfichte in einen Topf mit Untersetzer, der mit grobem Kies gefüllt ist. Auf diese Weise kannst du den Untersetzer mit Wasser auffüllen, aber der Topf an sich hat keinen Kontakt zum Wasser. So kann sich die Erde nicht vollsaugen, es herrscht aber gleichzeitig Wohlfühlklima für das Bäumchen.

Wassermangel & Trockenstress: das sind die Folgen

Bekommt die Zuckerhutfichte zu wenig Wasser, so reagiert sie schnell mit braunen Nadeln.

Wenn die Pflanze nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird, trocknen ihre Nadeln aus und werden im schlimmsten Fall braun. Braune Nadeln an der Zuckerhutfichte deuten also meistens auf Trockenstress hin. Zudem wird das Bäumchen insgesamt geschwächt, was es anfälliger für Schädlinge, Krankheiten und Frostschäden macht.

Wenn du dein Bäumchen regelmäßig gießt, es aber trotzdem braune Nadeln bekommt, findest du hier bestimmt eine Lösung.

Steht sie zu trocken, kann die Zuckerhutfichte braune Nadeln bekommen. Regelmäßiges gießen ist wichtig, damit sich das Bäumchen wohl fühlt.

Zuckerhutfichte gießen: Wasser ja, Staunässe nein

Einerseits kann Trockenstress ein Problem sein, auf der anderen Seite kann jedoch auch zu viel Wasser, insbesondere in schlecht durchlässigem Boden, dazu führen, dass die Wurzeln beschädigt werden. Sie können durch die dauerhafte Feuchtigkeit kein Wasser mehr aufnehmen und faulen im schlimmsten Fall. Du solltest daher eine Drainageschicht unten im Topf der Zuckerhutfichte einplanen. Auch in diesem Fall können braune Nadeln eine Folge sein.

Ideal ist es, wenn das Wasser aus dem Topf ablaufen kann. Das heißt bei einem Standort drinnen natürlich nicht, dass das Gießwasser auf den Teppich laufen soll - ein Übertopf, aus dem du das Wasser bei Bedarf ausgießen kannst, eignet sich auch. Alternativ kannst du die Zwergfichte in einen Topf mit einem Untersetzer pflanzen.

Zuckerhutfichte gießen im Topf

Wächst deine Zuckerhutfichte im Topf, so trocknet die Erde schneller aus als im Freiland. Deshalb musst du regelmäßig gießen, damit die Erde nicht über längere Zeit austrocknet. Achte trotzdem darauf, dass keine Staunässe entsteht und dass das Gieß- und Regenwasser schnell aus dem Topf abfließen kann. Stehendes Wasser im Untersetzer solltest du ausschütten.

Auch im Freiland kann es nötig sein, dass du junge Zwergfichten in warmen Sommern gießen musst, wenn es längere Zeit nicht regnet.

Mulchen spart Arbeit

Eine Mulchschicht sorgt dafür, dass die Erde die Feuchtigkeit besser halten kann. Daher ist Mulchen eine super Sache, zum Beispiel mit Rindenmulch. Eine Mulchschicht ist auch im Topf möglich und sehr sinnvoll. Sie sorgt für einen besseren Wasserhaushalt im Boden und du brauchst weniger zu gießen. Definitiv eine win-win-Situation!

Zuckerhutfichte gießen im Winter

Wird es draußen kalt, so fährt deine Zuckerhutfichte ihren Stoffwechsel zurück und legt eine Wachstumspause ein. Jetzt braucht sie zwar allgemein etwas weniger Wasser, darf aber trotzdem nicht über längere Zeit vollständig austrocknen. Schaue also regelmäßig bei ihr nach dem Rechten und achte darauf, dass auch kein Wasser im Untersetzer stehen bleibt, Stichwort “Staunässe”.

Wächst sie draußen im Freiland, so hast du nicht viel Arbeit. Nur, wenn es draußen mehrere Tage oder Wochen trocken bleibt, solltest du das Bäumchen gießen.

Steht deine Zuckerhutfichte temporär drinnen oder an einem vor Regen geschützten Platz, musst du sie hingegen regelmäßig gießen. 2 Mal pro Woche ist ein guter Richtwert.

Als Weihnachtsbaum in einem warmen Wohnzimmer braucht sie mehr Wasser, als wenn sie vor der Tür oder auf dem Balkon steht. Dennoch gilt auch hier: Staunässe vermeiden! Lasse sie im Zweifel lieber etwas trockener als zu feucht stehen, um Wurzelschäden zu vermeiden. Hier findest du alles, was du zur Pflege deiner Zuckerhutfichte wissen musst, wenn sie als Weihnachtsbaum in deinem Wohnzimmer steht.

Im Winter braucht deine Zuckerhutfichte weniger Wasser, sollte aber trotzdem nie ganz austrocknen.

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