Die Minze

Die Minze ist eine Pflanze mit vielen Facetten, denn es gibt fast 30 unterschiedliche Arten. Bekannt ist vor allem die Pfefferminze mit ihrem frischen Mentholgeschmack. Genau so eine klassische Minze ist auch unsere Bloomify Minze, die wunderbar duftet und in heißen Tees genossen werden kann, aber auch vielen Cocktails und Speisen das gewisse Extra an Geschmack verleiht.

Die Pfefferminze (Mentha x piperita) gehört wie viele andere Kräuter auch zur Familie der Lippenblütler. Sie wächst krautig und kann recht groß und buschig werden. Sie verbreitet sich über unterirdische Ausläufer und kann auf diese Weise sehr viel Platz einfordern und andere Pflanzen verdrängen. Eine Kultivierung im Topf ist daher ideal. Im Kräuterbeet können sogenannte Wurzelsperren helfen, die Minze im Zaum zu halten. Die Pflanze ist mehrjährig und in unseren Breitengraden winterhart. Im Sommer wird sie von kleinen hellrosa bis violetten Blüten geschmückt, die gerne von Bienen und anderen Insekten besucht werden.

Der Legende nach ist die Minze entstanden, indem die griechische Nymphe Minthe in eine Pflanze verwandelt wurde. Kein Wunder also, dass sie in der freien Natur oft an Gewässern wie Seen, Teichen und Flüssen zu finden ist.

Standort und Boden

Standort: sonnig bis halbschattig, windgeschützt
Boden: feucht, locker, humusreich

Unsere Bloomify Minze bevorzugt einen geschützten Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Sie neigt sehr zum Wuchern und bildet kräftige Ausläufer, weshalb du genügend Platz für sie einkalkulieren solltest. Wenn du einen Abstand von mindestens 35 cm zwischen den Pflanzen einhältst, gehst du auf Nummer sicher. Du kannst sie auch super im Kübel kultivieren. Wenn es der Minze dort zu eng wird, kannst du sie in ein größeres Gefäß umtopfen oder die Wurzeln einkürzen. Ihre allgemeine Wuchsgröße passt sie dem Standort an, somit bleibt sie im Kübel meist kleiner als im Beet.

Die Minze ist im Großen und Ganzen recht anspruchslos. Damit sie sich prächtig entwickelt, sollte der Boden stets leicht feucht, locker, durchlässig und humusreich sein. Du kannst zu gewöhnlicher Pflanzerde greifen und etwas Sand zum Auflockern und Komposterde zur Nährstoffversorgung beimischen. Achte im Pflanzgefäß auf eine Drainageschicht, damit keine Staunässe entstehen kann.

Auch in Mischkultur gedeiht sie hervorragend - dabei muss aber auf Wurzelsperren geachtet werden.

Gute Nachbarn: Salate, Möhren, Radieschen, Erdbeeren, Zucchini und Kürbis, Tomaten und Gurken, Zwiebeln, Kohl...
Schlechte Nachbarn: Kamille

Pflanzung

Minze sollte erst ab Mitte Mai nach draußen ins Beet gepflanzt werden. An einem geschützten Standort auf Balkon oder Terrasse ist die Gefahr von Bodenfrösten geringer, hier kannst du es meist Anfang Mai schon wagen.

Du brauchst:

  • eine kleine Gartenschaufel
  • etwas Dünger, am besten organischer Langzeitdünger
  • ggf. ein Pflanzgefäß und Erde

In jedem Fall musst du die Pflanze behutsam aus ihrem bisherigen Topf heben und vorsichtig ein wenig von der alten Erde entfernen. Die Wurzeln sollten dabei nicht beschädigt werden, oft reicht es schon, die alte Erde etwas abzuschütteln.

 

Pflanzung ins Beet

Lockere die Erde gründlich auf. Wie groß und tief das Pflanzloch sein muss, hängt davon ab, ob du eine Wurzelsperre einrichten möchtest. Das geht am einfachsten, indem du einen großen Kunststofftopf in das Loch setzt, in den dann die Minze gepflanzt wird. 30 cm Durchmesser sollte er haben. Fülle ihn mit so viel Erde, dass die Minze nicht zu tief sitzt. Jetzt ist noch Gelegenheit, eine Handvoll Langzeitdünger in das Loch zu geben oder die Pflanzerde mit Kompost zu vermengen. Halte die Pflanze am besten mit einer Hand fest und fülle mit der anderen das Loch etwa zur Hälfte mit der ausgehobenen Erde. Drücke diese leicht an und fülle das Loch komplett auf. Ist noch Erde übrig, so kannst du daraus einen kleinen "Deich" rings um die Pflanze formen, der sorgt beim Angießen dafür, dass das Wasser nicht so schnell abläuft. Angießen bedeutet, dass du der neu gepflanzten Minze erstmal eine kräftige Portion Wasser gönnst. Möchtest du mehrere Minzepflanzen ins Beet setzen, achte ohne Wurzelsperre auf einen Abstand von etwa 35 cm zwischen ihnen - mit der Sperre ergeben die großen Töpfe einen ausreichenden Abstand.

 

Pflanzung in einen Kübel oder Balkonkasten

Möchtest du die Pflanze in einem Topf kultivieren, ist es wichtig, dass das Pflanzgefäß deutlich größer als der Wurzelballen ist. Als Start eignen sich Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 25 bis 30 cm. Diese müssen nicht besonders hoch sein, da die Wurzeln sich vor allem seitwärts ausbreiten, sollten aber unbedingt ein Abflussloch für überschüssiges Gießwasser haben.

Mit Hilfe praktischer Online-Rechner kannst du dir für jedes Topfmaß das entsprechende Volumen in Litern anzeigen lassen, sodass du vorher weißt, wie viel Erde du benötigst.

Die Minze ist mehrjährig und wächst recht stark, sodass du sie ab und an umtopfen musst. Allerdings ist es auch möglich, die Pflanze im Wurzelbereich zu teilen und erneut in den gleichen Topf zu setzen bzw. die Wurzeln mit einer scharfen Gartenschere zu kürzen.

Um Staunässe zu vermeiden, ist es sinnvoll, unten in dein Pflanzgefäß eine Schicht Kieselsteine oder leichtes Tongranulat zu schichten. Darüber kommt eine Schicht Pflanzerde und eine Handvoll Langzeitdünger. Setze die Pflanze mit einer Hand mittig in den Topf und fülle die übrigen Hohlräume mit Erde auf. Drücke diese zwischendurch immer mal wieder leicht fest. Am Schluss wird die Minze einmal kräftig angegossen.

Für die Pflanzung in Kübeln aller Art ist es möglich, Erde aus dem letzten Jahr zu verwenden, wenn du einige Tipps berücksichtigst. Alles, was du dazu wissen musst, findest du in unserem Magazin-Artikel "Neues Leben für alte Erde".

Aussaat

Aussaat im Haus: ab März
Aussaat im Freiland: ab Mai
Standort: sonnig bis halbschattig
Aussaattiefe: 0 cm (Lichtkeimer)
Pflanzabstand: 35 cm
Keimdauer: 10 - 14 Tage
Erntezeit: ganzjährig

Die Anzucht von Minze aus Saatgut gelingt leicht, wenn du ein paar Punkte beachtest. Für eine frühe und reiche Ernte werden die Pflänzchen auf der Fensterbank vorgezogen, da sie dann einen Wachstumsvorsprung vor denen haben, die später im Jahr direkt draußen ins Beet oder in den Kübel gesät werden.

 

Auf der Fensterbank vorziehen (unsere Empfehlung!)

Die Voranzucht beginnt je nach Lichtverhältnissen Ende Februar oder Anfang März. Südfenster eignen sich gut, da die kleinen Keimlinge sehr lichthungrig sind.

Für die Aussaat drinnen benötigst du:

  • einen hellen Standort mit etwa 20 Grad
  • Saatgut
  • einen oder mehrere Töpfe, Pflanzschalen oder Anzuchtkästen
  • passende Deckel oder durchsichtige Plastiktüten bzw. -folien zur Abdeckung
  • nährstoffarme Anzuchterde
  • idealerweise eine Sprühflasche

Falls du Anzuchtgefäße aus dem letzten Jahr verwendest, solltest du diese zunächst reinigen. In Resten von alter Erde können Krankheitserreger oder kleine Schädlinge überwintert haben.

Wähle für die Aussaat kleine Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 8 - 12 cm oder kleinere Anzuchtschalen. Die Keimlinge werden später in größere Gefäße umgesetzt. Man startet mit kleinen Gefäßen, da sich in diesen die gesamte Erde schneller erwärmt und die Gefahr von Staunässe geringer ist. Außerdem werden die kleinen Pflänzchen im Wachstum durch den knappen Raum erstmal etwas ausgebremst - das ist eine gute Sache, da wir lieber kleinere und dafür kräftige Pflanzen vorziehen wollen als größere und instabile.

Fülle das Gefäß deiner Wahl mit Erde. Spezielle Anzuchterde, auch oft Kräutererde genannt, ist nährstoffarm und eignet sich daher sehr gut. Die Wurzeln der Keimlinge werden auf ihrer Suche nach Nahrung lang und kräftig. Ein zu hohes Nährstoffangebot hingegen lässt die Pflänzchen in die Höhe schießen und dünne, "spargelige" Exemplare sind das Ergebnis. Alternativ kannst du normale Pflanzerde mit Sand vermengen. Verwende dazu etwa zwei Drittel Erde und ein Drittel Sand. Der Sand sollte nicht zu fein sein.

In übrig gebliebenen Anzucht- oder Pflanzerden aus dem letzten Jahr könnten sich Schädlinge verstecken, zum Beispiel die Larven der Trauermücke. Diese können durch Hitze abgetötet werden. Alte Erde und auch Gartenerde oder Sand aus dem Garten sollten daher immer im Backofen sterilisiert werden. Die angefeuchtete Erde muss bei etwa 120 Grad eine halbe Stunde erhitzt werden und dann abkühlen.

Feuchte die Erde in deinen Anzuchtgefäßen etwas an, bevor du die Samen darauf streust. Minzesamen sind sehr fein. Damit du sie nicht zu dicht aussäst, kannst du das Saatgut vorher mit Sand mischen und diese Mischung auf die Erde streuen. Minze ist ein Lichtkeimer. Das heißt, dass das Saatgut nicht oder nur sehr fein mit Erde bedeckt werden darf. Damit die Samen später nicht davonschwimmen, musst du sie leicht andrücken und am besten mit einer Sprühflasche mit feinem Strahl befeuchten.

Um ein Gewächshausklima zu erzeugen, kannst du durchsichtige Plastiktüten oder -folien über deine Töpfe oder Schalen stülpen bzw. den Deckel auf deinen Anzuchtkasten setzen. Vergiss nicht, regelmäßig zu lüften. Mindestens einmal am Tag solltest du die Abdeckung kurz entfernen. Überprüfe dabei, ob die Erde noch leicht feucht ist und besprühe sie, wenn nötig. Die Erde sollte aber nie richtig nass sein.

Minze benötigt etwa 20 Grad zum Keimen. Nach ein Wochen bis zwei Wochen zeigen sich die ersten Keimlinge. Entwickeln die Pflänzchen neben den Keimblättern auch erste Laubblätter, besteht mehr und mehr die Gefahr, dass sie sich gegenseitig beschatten. Ab einer Höhe von etwa 2 cm ist es Zeit fürs Pikieren. Das bedeutet, dass du den Pflanzen nun mehr Platz gönnen kannst. Sie werden ganz, ganz vorsichtig aus der Erde gehoben bzw. "gehebelt" (nicht gezogen!) und in frische, normale Pflanzerde umgesetzt. In einem etwa 10 cm großen Topf sollten nun nur noch zwei bis drei Pflanzen stehen.

Generell ist es möglich, von Beginn an einfach weniger Samenkörner pro Topf auszusäen und den Schritt des Pikierens zu überspringen bzw. die Pflanzen einfach auszudünnen. Bei Minze wäre das in Ordnung. Es gibt jedoch auch andere Pflanzen, die vom Pikieren stark profitieren, zum Beispiel Tomaten und Kohlrabi.

Ab Ende April tut es unseren jungen Minzen äußerst gut, sie zum Abhärten tagsüber an einen geschützten Platz ins Freie zu stellen. Ab Mitte Mai können deine Setzlinge dann nach draußen ins Beet oder auf den Balkon umziehen. Mehr Infos dazu findest du im vorherigen Absatz zur Pflanzung.

 

Direktsaat in Beet oder Kübel

Minze mag es gerne geschützt und sonnig bis halbschattig - die kleinen Keimlinge werden da gerne schon genauso verwöhnt wie die erwachsenen Pflanzen. Da sich das Klima hierzulande je nach Wohnort teils stark unterscheidet und das Wetter oft macht, was es will, variiert der passende Zeitpunkt für eine Direktsaat von Melisse. In milderen Regionen kannst du es bereits ab Ende April versuchen, in kühleren Gegenden ist es ratsam, bis Mitte Mai zu warten. Generell ist eine Aussaat an geschützteren Orten, zum Beispiel auf dem Balkon, früher möglich als im ungeschützten Beet.

Bei der Direktsaat wird Minze nicht in Anzuchterde gesät, da die Pflänzchen nicht mehr pikiert, also später nicht in frische Erde umgesetzt werden. Verwende für die Saat in Kübeln oder Balkonkästen normale Pflanzerde und starte erst mit einer Düngung, wenn die Pflanzen erste Laubblätter entwickeln. Im Beet musst du darauf achten, dass der Boden schön feinkrümelig und locker ist, da das Saatgut recht fein ist. Der Gartenboden kann schon einige Zeit vor der Aussaat leicht gedüngt werden, zum Beispiel mit einem organischen Langzeitdünger.

Mische das Saatgut am besten mit Sand, damit du die Samen gleichmäßiger verteilen kannst. Ausreichend Abstand zu halten ist bei den Minzesamen recht schwer, daher kannst du zu dicht gesäte Exemplare später auszupfen und bei Bedarf umsetzen. Das Saatgut darf nicht bzw. nur sehr fein mit Erde bedeckt werden. Es wird leicht auf die angefeuchtete Erde gedrückt. Gegen pickende Vögel oder sonstige Störenfriede helfen in der ersten Zeit Abdeckungen, zum Beispiel aus Vlies. Du kannst auch kleine, durchsichtige Plastikgefäße über einzelne Keimlinge stülpen.

Pflege und Wässern

Allgemeine Pflege

Sobald die Minze im Juni anfängt zu blühen, reduziert sich der Gehalt an duftenden Aromastoffe in ihren Blättern. Am besten schneidest du daher einige Triebe mit Blütenansätzen ab und verwertest sie. Keine Sorge, die Minze treibt schnell wieder aus! Die Blüten sind zwar essbar und du kannst auch weiterhin Blätter ernten, diese schmecken während der Blüte und Samenbildung allerdings weniger intensiv. Indem du immer die oberen Triebspitzen erntest, wird eine Blüte verhindert und die Pflanze wächst insgesamt buschiger.

Die Blüten sind allerdings ein toller Hingucker und locken Bienen und andere Insekten an - das ist in Mischkulturen mit Gemüse praktisch, das auf diese Bestäuber angewiesen ist.

Wird die erste Blüte größtenteils abgeschnitten, kann die Pflanze später im Jahr noch einmal blühen. Das ist also ein Kompromiss, falls du viele Blätter ernten, aber trotzdem den Bienen etwas Gutes tun möchtest.

Einen richtigen Schnitt kannst du zu Beginn der Wachstumszeit im März durchführen. Schneide die gesamte Pflanze bis etwa handbreit über dem Boden zurück. Indem die Minze im Herbst nicht zurückgeschnitten wird, können viele kleine Insekten in den abgestorbenen Stängeln und Blättern Unterschlupf finden.

 

Gießen

Unsere Bloomify Minze hat einen mittleren bis hohen Wasserbedarf und mag stets feuchte Erde, aber keine Staunässe. Im Sommer musst du, besonders bei Kübelpflanzung, auf ausreichende Wassergaben achten. Am besten gießt du die Pflanze von unten, damit ihre Blätter trocken bleiben. Im Freiland musst du an halbschattigen Standorten nur während langer Trockenperioden zur Gießkanne greifen.

 

Düngen

Als Mittel- bis Starkzehrer benötigt die Minze einen nährstoffreichen Boden. Im Freiland ist ein jährliches Düngen mit einem Langzeitdünger oder der Gabe von Kompost ausreichend. Wächst deine Minze im Kübel, braucht sie in der Hauptwachstumszeit zwischen April und August etwa alle 2 bis 3 Wochen zusätzliche Nährstoffe in Form von organischem Dünger. Praktisch sind flüssige Dünger, die dumit einen Bokashi-Eimer oder einem Wurmkompost selber herstellen kannst.

Der Nährstoffbedarf von starkzehrenden Kräutern ist natürlich nicht mit dem von anderen Starkzehrern, zum Beispiel von Tomaten oder Kürbissen, vergleichbar. Diese Pflanzen werden deutlich größer und bilden viele Früchte aus, benötigen also auch deutlich mehr Dünger.

Ernte und Verarbeitung

Die Minze kann den ganzen Sommer über bis in den September hinein geerntet werden. Das Aroma ist vor der Blüte allerdings am intensivsten. Wenn du dir einen Vorrat an getrockneter Minze anlegen möchtest, z. B. für einen heißen Tee in der kalten Jahreszeit, kannst du im Juni einen größeren Ernteschnitt durchführen. Dabei schneidest du so viele Triebe wie nötig samt noch geschlossener Blütenstände ab und reduzierst die Höhe der Pflanze so etwa um die Hälfte. Lasse am besten einige Blüten stehen, damit die Bienen nicht ganz leer ausgehen. Die Minze treibt nach dem Schnitt wieder neu aus.

Die Minze kann in allerlei sommerlichen Kaltgetränken zum Einsatz kommen. Sowohl im klassischen Mojito als auch in alkoholfreien Varianten. Eine Kombination mit Holunderblüten- oder Erdbeersirup ist einfach unschlagbar köstlich. Auch in verschiedenen Kuchen- oder Dessertvariationen macht die Minze eine gute Figur.

Darüber hinaus ist die Minze auch eine altbewährte Heilpflanze und kann Magenbeschwerden sowie Erkältungen lindern.

Überwinterung

Unsere Bloomify Minze ist ein mehrjähriges Gewächs und im Freiland winterhart. Nur im ersten Jahr nach der Pflanzung ist ein zusätzlicher Frostschutz empfehlenswert. Im Kübel kultiviert kannst du sie den Winter über an einen kühlen, trockenen und am besten eher dunklen Ort stellen. Garagen oder Schuppen sind dafür bestens geeignet. Lässt du sie auf Balkon oder Terrasse stehen, musst du den Kübel dick einpacken, um die Erde vor Frost zu schützen. Mehr Infos zur Überwinterung findest du in unserem Magazin-Artikel Gartenkräuter: So überwinterst du sie richtig.

Krankheiten und Schädlinge

Unsere Bloomify Minze ist sehr robust und wird nur in seltenen Fällen von Krankheiten und Schädlingen, wie zum Beispiel Blattläusen oder Mehltau befallen.

Entdeckst du helle Flecken auf den Blättern, ist das ein Anzeichen für eine Pilzerkrankung wie Mehltau. Die befallenen Pflanzenteile (auch die, die am Boden liegen) müssen entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Die restliche Pflanze kann mit einem schonenden und biologischen Mittel gegen Pilzerkrankungen behandelt werden. Auch mit einer selbstgemachten Mischung kannst du es mal probieren: Vermische Frischmilch und Wasser im Verhältnis von 1 : 9 und sprühe die Minze alle 2 - 3 Tage damit ein. Zudem kannst du die Pflanze etwas auslichten, wenn sie oft dem Regen ausgesetzt ist. So kann sie besser durchlüftet werden. Bei der Kultivierung im Kübel kannst du einen sonnigeren Standort in Betracht ziehen.

In unserem Magazin findest du weitere Infos zu den häufigsten Schädlingen an unseren Pflanzen und was du gegen sie tun kannst.

Nährwerte

Minze ist nicht nur lecker und ökologisch wertvoll, sondern auch sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Darüber hinaus kann die Minze durch das enthaltene Menthol bei Magenbeschwerden, Kopfschmerzen oder Atemwegserkrankungen Linderung verschaffen.

Nährwerte je 100g

Kalorien 44 kcal
Fett 4 g
Kohlenhydrate 5,3 g
Eiweiß 4 g

Fragen & Antworten zu unserer Minze

Hallo Johanna,

die violette Farbe der Stängel ist vollkommen normal und kann je nach Standort variieren. Wenn die Minze viel Sonne bekommt, stehen die Chancen gut, dass die aromatische Pflanze die intensiv violett gefärbte Stängel entwickelt.

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